Ev.-luth. Kirchengemeinde Dalum

49744 Geeste-Dalum | An der Schaftrift 46

Feiertag Reformationsfest

Heute (19.06.2018) hat der Landtag in Hannover beschlossen, dass der Reformationstag als Feiertag eingeführt wird mit Wirkung von 2018.

 

Es gab genügend Stimmen, die einen andere Lösung haben wollten. Luther war ihnen doch zu kirchlich, evangelisch, durch seine Stellung zu den Juden fraglich. Tatsache ist aber doch, dass fast alle Feiertage kirchlich bestimmt sind. Bei Weihnachten, Ostern, Pfingsten nimmt man gern auch noch einen zusätzlichen freien Tag mit. Zugegeben: sie sind ökumenisch. Aber nach den Erfahrungen in 2017 mit dem Gedenken an die Reformation vor 500 Jahren kann auch der Reformationstag ökumenisch begangen werden. Darauf sollte hingearbeitet werden. Und ich bin überzeugt, dass es gelingen wird.

 

Übrigens, dass Luther sich damals gegen die Juden geäußert hat und sich damit heute den Vorwurf des Antisemitismus eingehandelt hat, muss doch wohl aus der damaligen Zeit verstanden werden. Den Juden wurde eben vorgeworfen, Jesus (und damit Gott selbst) ans Kreuz geliefert zu haben. Wir verstehen das heute anders. Gott wollte das so. Die Juden wurden von ihm als Werkzeuge gebraucht, damit alles so geschehen konnte, wie es geschehen ist.

 

Nebenbei: es regt sich heute doch niemand auf, dass wir Menschen bis ins Mittelalter hinein der festen Überzeugung waren, dass die Erde eine Scheibe sei, oder?

 

Der Reformationstag am 31. Oktober eines jeden Jahres also fortan ein Feiertag. Wir haben arbeitsfrei. Und dann? Es wird wie üblich vormittags ein Gottesdienst angeboten. Wird er besucht oder wird der Tag doch für andere Unternehmungen wahrgenommen?

 

Hoffen wir das Beste!

 

(Diedrich Kohnert)

Doppeltes Jubiläum

Doppeltes Jubiläum in Dalum

 

Regionalbischof Klahr predigte zum 80-jährigen Jubiläum der Johanneskapelle in Dalum, Wetterschutzhütte wurde eingeweiht und 25-jähriges Jubiläum des Gemeindehauses gefeiert

 

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                                                                                                                                   Foto: Mathis Block-Jacobs

Das 80-jährige Weihejubiläum der Johanneskapelle in Dalum-Großer Sand feierten mit einem Festgottesdienst. Von links nach rechts: Pastor Thorsten Jacobs, Regionalbischof Dr. Detlef Klahr, Bürgermeister Helmut Höke, Lektorin Edeltraut Prange, Superintendent Dr. Bernd Brauer, Lektorin Jessica Wilken, Gottesdiensthelferin Renate Wöhl, Kirchenvorstandsvorsitzender Manfred Rogin, Pastor i. R. Diedrich Kohnert und Pfarrer Jürgen Altmeppen.

 

 

Der Regionalbischof des Evangelisch-lutherischen Sprengels Ostfriesland-Ems, Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr, predigte im Festgottesdienst zum 80-jährigen Bestehen der Johanneskapelle in Dalum. „Der Anfang ist immer das Staunen über den Gott, der uns liebt. Darum haben die Menschen vor 80 Jahren hier ein Gotteshaus gebaut, damit sie einen Ort habe, an dem sie Gottes gute Botschaft hören und zu ihm beten können“, sagte der Regionalbischof des Evangelisch-lutherischen Sprengels Ostfriesland-Ems.

 

„Egal ob die große Frauenkirche in Dresden, der Petersdom in Rom oder die kleine Johannes-Kapelle hier in Geeste-Dalum, wir feiern als Christen immer im Namen des einen Gottes, der für uns als Vater, Sohn und Heiliger Geist erfahrbar wird“, sagte Dr. Klahr zum Trinitatisfest, dem Fest der Heiligen Dreifaltigkeit. Am Beispiel eines Kleeblattes verdeutlichte Klahr die Trinität in seiner Predigt. Schon der Heilige Patrick habe zu den Iren gesagt: „Das Kleeblatt hat drei gleiche Blätter an einem Stiel. So ist es auch mit Gott. Er ist einer und doch in dreifacher Weise für uns Menschen erfahrbar.“

 

Pastor Thorsten Jacobs begrüßte neben den Besuchern in der vollbesetzten Kapelle auch die 50 Personen, die draußen mit Hilfe von Lautsprechern am Gottesdienst teilnahmen, nicht nur zum 80jährigen Weihejubiläum der Johanneskapelle inmitten der Felder vor den Toren Dalums, sondern auch zur Einweihung der neuen Wetterschutzhütte und zur Feier des 25-jährigen Jubiläums des Martin-Luther-Hauses im Anschluss an den Festgottesdienst.

 

Der Superintendent des Kirchenkreises Emsland-Bentheim, Dr. Bernd Brauer, überreichte der Kirchengemeinde eine Altarbibel. In ökumenischer Verbundenheit las Pfarrer Jürgen Altmeppen daraus das Evangelium.

Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes hatte der ökumenische Gospelchor „Inspiration“ unter der Leitung von Peter Alexander Herwig gemeinsam mit Albina Rachmanin an der Orgel übernommen.

 

Im Anschluss an den Gottesdienst wurde die neuerbaute Wetterschutzhütte neben der Kirche durch Pastor Thorsten Jacobs und Pfarrer Jürgen Altmeppen in bewährter ökumenischer Weise eingeweiht. Jacobs dankte der Siedlergemeinschaft Großer Sand für den Bau. Die Wetterschutzhütte sei ein ganz besonderes Geschenk für die Region und diesen besonderen Ort.

Die kleine Johanneskapelle, die 1938 mitten in den Feldern von den ersten evangelischen Siedlern in Dalum-Großer Sand gebaut und von Landesbischof August Marahrens eingeweiht wurde, gilt als „Mutterkirche“ der heutigen Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Dalum. Aus ihr ist die lutherische Kirchengemeinde Dalum gewachsen – mit der denkmalgeschützen Pauluskirche in Dalum (1950) und der Markuskirche in Groß Hesepe (1967). Auch die ökumenische Betreuung der Autobahnkapelle gehört dazu.

 

Im Anschluss an den Gottesdienst fand ein Empfang im Martin-Luther-Haus statt.

 


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Konfirmationen 2018

Sonnabend, 21.04.2018, um 15 Uhr in der Pauluskirche:

 

Felix Geffe, Sam Schönemann, Leon Trautwein, Lukas Fröhling, Julia Maibach, Sophie Karich, Lana Eiken

 

Sonntag, 22.04.2018, um 10.30 Uhr in der Pauluskirche:

 

Jasmin Sorge, Michelle Hensch, Julia Schwabauer, Anja Schwabauer, Adrian Smit, Ina Seggering, Jana Maurer, Jule Hoesmann, Mia Wolff


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