Ökumenisches Glockenläuten in Zeiten von CoronaSonntags, von 10:00 Uhr bis 10:15 Uhr

Wir leben gerade in einer ganz besonders außergewöhnlichen Situation, die keiner von uns bisher so erlebt hat, und die wir uns vor wenigen Wochen noch nicht so hätten vorstellen können. Unser aller Alltag hat sich radikal geändert. Das wird noch einige Zeit so bleiben. Wir sind alle zu einer großen Solidarität herausgefordert, die bedeutet, dass wir einander Nähe zeigen, indem wir Distanz halten. Das klingt in der Tat paradox, ist aber sehr hilfreich. Auch seitens der katholischen und evangelischen Kirchen wurden Entscheidungen getroffen, die das Ziel haben, die Ausweitung des Virus zu verlangsamen. Wir dürfen Menschen nicht gefährden. Alle Gottesdienste und Veranstaltungen sind deshalb bis auf weiteres abgesagt. Das heißt aber in keiner Weise, dass das religiöse oder geistige Leben in unseren Gemeinden zum Stillstand kommt - ganz im Gegenteil.  Im Glauben und im Gebet bleiben wir miteinander verbunden!

Als ökumenisches Zeichen der Nähe Gottes und mit dem Ziel , dass sich Menschen in dieser Zeit miteinander durch ein gemeinsames Gebet verbinden, läuten in allen evangelischen und katholischen Kirchen innerhalb der Gemeinde Geeste und der Gemeinde Twist jeweils am Sonntag um 10.00 Uhr für 15 Minuten lang alle Kirchenglocken.

Bleiben Sie/bleibt behütet!

Ihre/eure  Pfarrer

Thorsten Jacobs, Jürgen Altmeppen, Michael Schiller und Achim Heldt

Kirche in Zeiten von Corona

Aufgrund der aktuellen Corona-Virussituation und aufgrund der gesetzlichen Vorgaben finden
mindestens bis einschließlich 19. April 2020 in unseren Kirchen keine Gottesdienste und
im Gemeindehaus keine Veranstaltungen, Gruppen und Kreise statt!

Hier geben wir einen aktuellen Überblick und nähere Informationen.
Stand: März 2020

Gottesdienste, Veranstaltungen und Gruppen

Die lutherischen Kirchengemeinden Dalum und Twist sagen zunächst mindestens bis zum 19. April alle öffentlichen Veranstaltungen ab. Dies betrifft alle Gottesdienste in diesem Zeitraum (auch zu Ostern) sowie alle Gruppen und Kreise, die sich in den Gemeindehäusern treffen. Damit folgen sie den gesetzlichen Vorgaben und den Anweisungen der Landeskirche Hannovers.

Trauungen und Taufen

Regelungen zu Trauungen und Taufen spricht Pastor Jacobs direkt mit den jeweiligen Familien ab. Zurzeit dürfen überhaupt keine Versammlungen in Kirchen stattfinden.

Alle Trauungen und Taufen müssen also verschoben werden.

Beerdigungen

Trauerfeiern zu Beerdigungen finden statt, allerdings nicht mehr in geschlossenen Räumen, sondern nur unter freiem Himmel am Grab und im kleinsten Familienkreis. Von den anwesenden Personen muss eine Namensliste erstellt werden.

Konfirmationen

Die Konfirmationen, die für die Monate März und April geplant waren, werden zunächst in die Zeit nach den Sommerferien verschoben. Termine werden zeitnah bekannt gegeben. Auch die geplanten Konfirmandenfreizeiten entfallen und werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Kirchen

Das Angebot der offenen Kirchen für das persönliche Gebet mussten wir zurücknehmen. Sobald es wieder möglich ist, werden wir die Kirchen wieder für Einzelne zum stillen Gebet zu bestimmten Zeiten öffnen.

Angebote

Aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus befindet sich unser Land im Ausnahmezustand. Auch wir als Kirchengemeinden müssen unsere Gemeindehäuser und Kirchen für alle Veranstaltungen - einschließlich der Gottesdienste - zunächst mindestens bis zum 19. April komplett schließen. Um auch in dieser Zeit für Sie und euch da zu sein und Sie und euch zu unterstützen, haben wir uns alternative Angebote überlegt:

Einkaufs- und Apotheken-Dienst: „Lutherengel“

Diakon Philip Krieger ist einer der Hauptorganisatoren aus der Mitte unserer Diakone im Kirchenkreis der Aktion „Lutherengel“. Wer von Ihnen eine Vorerkrankung hat, zu ängstlich ist, um sich aus dem Haus zu begeben oder sich vielleicht sogar bereits in Quarantäne befindet, hat die Möglichkeit, sich täglich zwischen 9.-12.00 Uhr bei Diakon Philip Krieger zu melden, um Einkaufsbestellungen (haushaltsübliche Mengen) oder Rezeptabholungen aus der Apotheke aufzugeben. Diese werden dann am darauffolgenden Tag nachmittags an Sie ausgeliefert. Die Bezahlung erfolgt bar oder per Überweisung. Telefonnummer: 0151 15259413

Telefonseelsorge und Pfarrbüros

Pastor Jacobs ist für Sie erreichbar! Sie können sich mit Ihren Anliegen, Ängsten und Nöten jederzeit an ihn wenden. Falls niemand erreichbar ist, hinterlassen Sie bitte eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter – Telefonnummer bitte nicht vergessen! Er ruft Sie umgehend zurück.
Telefonnummer: 05937 98761. E-Mail: pastor.jacobs@email.de.

Auch das Pfarrbüro Dalum mit Pfarrsekretärin Jessica Wilken ist zu den Öffnungszeiten telefonisch oder per Mail für Sie erreichbar!
Telefonnummer: 05937 98760. E-Mail: kg.dalum@web.de.

Das Pfarrbüro in Twist mit Pfarrsekretärin Jutta Korte erreichen Sie unter: 05936 2374. E-Mail: kg.twist@evlka.de.

Ein persönlicher Besuch in den Pfarrbüros ist derzeit leider nicht möglich!

Vielfältige Angebote im Netz und den sozialen Netzwerken:

Aktuelle Infos zu unseren Kirchengemeinden finden Sie auf unseren Homepages und den sozialen Netzwerken von Facebook und Instagram
www.nazareth-kirchengemeinde.de, www.kirche-dalum.de

Facebook: Ev.-luth. Kirchengemeinde Geeste-Dalum
Instagram: kirchedalum

Bleiben Sie / bleibt behütet!

Grußwortvon Pastor Jacobs

Hier lesen Sie das Grußwort von Pastor Jacobs aus dem letzten Gemeindebrief:

Liebe Leserinnen und Leser unseres Gemeindebriefs!
Liebe Besucher unserer Homepage!

Ich schreibe Ihnen und euch diese Zeilen in einer ganz besonders außergewöhnlichen Situation, die keiner von uns bisher so erlebt hat, und die wir uns vor wenigen Wochen noch nicht so hätten vorstellen können. Das weltliche und kirchliche Leben, unser aller Alltag haben sich radikal geändert. Das wird noch einige Zeit so bleiben. Keiner weiß derzeit, wie lange… Wir sind alle zu einer großen Solidarität herausgefordert, die bedeutet, dass wir einander Nähe zeigen, indem wir Distanz halten. Das klingt in der Tat paradox, ist aber sehr hilfreich. Verständlicherweise haben viele von Ihnen und euch Ängste. Sie sorgen sich nicht nur um sich selbst, sondern vor allem auch um Eltern, Großeltern, Kranke oder ohnehin Pflegebedürftige.

In diesen Tagen, in denen sich das Corona Virus weiter ausbreitet, hören wir viele Botschaften und Appelle. Worte, die uns zum Handeln auffordern, aber auch unsere Haltung prägen sollten.

Welches Wort kann uns als Christinnen und Christen heute Orientierung geben? Mir steht eine Botschaft des Propheten Jeremia als Leitwort vor Augen: „Suchet der Stadt Bestes und betet für sie!" (Jeremia 29,7). Das heißt: Als Glaubende sind wir in diesen Tagen natürlich nicht gleichgültig angesichts dieser Bedrohung. Auch und gerade heute bejahen wir unsere Verantwortung vor Gott und den Menschen! Für diese Haltung gibt es mutmachende Beispiele. Menschen übernehmen in diesen Tagen für andere Verantwortung und schauen nicht nur auf sich selbst. Ich bin begeistert und beeindruckt von der Aktion „Lutherengel“, dem Einkauf- und Apothekendienst, den unsere Diakoninnen und Diakone des Kirchenkreises für Menschen, die das Haus nicht verlassen dürfen oder möchten, initiiert haben. Gemeinsam in unserer Kirche und unseren Gemeinden wollen wir uns dem anschließen: Wir wollen gemeinsam „der Stadt Bestes suchen“. Von Gottes Zusage getragen, reagieren Christinnen und Christen auf die Herausforderungen ihrer Zeit nicht in ängstlicher Hysterie oder in egoistischem Denken und Tun, vielmehr durch ein besonnenes und beherztes Handeln zugunsten des Wohls aller unserer Nächsten. In Verantwortung füreinander tragen wir das Unsere dazu bei, dass die Ausbreitung des Virus verlangsamt wird. Beachten und befolgen wir doch die Maßnahmen, soziale Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren und zu Hause zu bleiben, wenn es irgend geht! So können insbesondere Ältere und Schwächere vor Ansteckung geschützt und Betroffene auch weiterhin medizinisch versorgt werden. „Betet für sie“: Wozu wir als Christinnen und Christen jetzt besonders gerufen sind, ist auch das Gebet: Für erkrankte Menschen und ihre Angehörigen, für Pflegekräfte und Ärztinnen und Ärzte, deren Kraft Grenzen hat, für alle, die sich sorgen und nach Lösungen suchen. Beides gehört zusammen: Gut überlegte Maßnahmen und besonnenes Handeln in Antwort auf die aktuelle Situation und das Gebet. „Suchet der Stadt Bestes und betet für sie.“

In diesem Sinne: Gott befohlen!

Bleiben Sie/bleibt gesund und behütet!

Ihr/euer Pastor Thorsten Jacobs

Jahreslosung

"Ich glaube; hilf meinem Unglauben!"

Markus 9,24

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