Grußwortvon Pastor Jacobs

Hier lesen Sie das aktuelle Grußwort von Pastor Jacobs:

Liebe Leserinnen und Leser unseres Gemeindebriefs!

„Stell dir vor, es ist Weihnachten, und keiner geht hin!“

Na, das wäre ja eine schöne Bescherung, ganz ohne Bescherung! Wie wäre das denn: Niemand schmückt mehr das Haus. Keiner besorgt Geschenke, backt Plätzchen, singt mit den Kindern Adventslieder oder probt ein Krippenspiel. Kein Tannenbaum mehr, keine Kerzen, kein Festessen. Totalausfall des Weihnachtsfestes! Würde das gelingen?

Wohl kaum.
Ich habe nachgedacht und bin dann zu einem anderen Vorschlag gekommen. Wie fänden Sie das: Nicht weniger Weihnachten, sondern mehr Weihnachten! 365 Tage! Das ganze Jahr Weihnachten!

Nein, damit meine ich nicht 365 Tage „Jingle Bells“, „Last Christmas“ von ‚Wham‘ oder ‚Florian Silbereisen‘. Auch nicht das ganze Jahr Nikoläuse und Engel und Weihnachtsmänner in allen Variationen, die auf den Dächern die Nachfolge von Reinhold Messner angetreten haben. Auch nicht ein ständiges Sortiment von Lebkuchen bei ALDI - wo wir uns doch sonst schon aufregen, dass die Teile bereits ab August gebunkert werden. Nein – das meine ich nicht. Aber dies: Wir feiern eigentlich zu kurz Weihnachten. Wie ist das gemeint?

An Weihnachten feiern wir, dass Gott zu uns kommt. Er ergreift die Initiative, ob wir wollen oder nicht. Weihnachten ist ja ein Geburtstag. Und ein
Geburtstag findet statt, ob ich den nun feiere oder nicht. Er selbst ist das Geschenk. Gott macht dem Menschen ein großartiges Geschenk – nämlich eine große Liebeserklärung.

Und das ist nur der Anfang der Weihnachtsgeschichte. Jeder weiß: Mit einer Liebeserklärung ist doch eine Beziehung nicht beendet. Damit fängt sie doch erst an. Jetzt ist der dran, an den sie sich richtet. Und an wen sich diese Liebesbezeugung richtet, ist klar: Das sind wir, das sind Sie, du und ich. Und jetzt müssen wir uns entscheiden, ob wir diese Liebeserklärung für unser Leben annehmen – auch im Alltag, auch über das Weihnachtsfest hinaus. Und das muss eigentlich immer bedacht werden. Jeden Tag neu. Nicht nur am Heiligabend und an Weihnachten. Nicht nur die paar Feiertage, die uns dann wieder viel zu schnell in den Alltag entlassen. Der echte „Weihnachtsfeierer“ macht eben nicht mit bei denen, die nur ein paar kurze Tage die Krippenfiguren rausholen, polieren, aufstellen – und im Januar muss Jesus dann wieder in den Keller zurück mitsamt dem anderen Flitterkram. Der Weihnachstfeierer, der richtig gut drauf ist, der feiert 365 Tage Weihnachten. Er nennt das zwischendurch mal „Ostern“ oder „Pfingsten“. Oder „Alltagsbegegnung mit Jesus“, „Gottesdienst“ oder „Gebet“. Egal. Hauptsache, Gottes Sohn rückt ins Zentrum und bleibt kein Saisonartikel.

Feiern Sie schön! :-)

Fröhliche und gesegnete Weihnachten!

Ihr/euer Pastor Thorsten Jacobs

Jahreslosung

"Ich glaube; hilf meinem Unglauben!"

Markus 9,24

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